Aktfotos
Man kann sich fragen, was Akt, lateinisch „actus“ = Handlung, mit der Darstellung nackter Menschen zu tun hat.
Er bezeichnet also im ursprünglichen Sinne die Darstellung einer Bewegung. Entsprechend wurde der Begriff in der akademischen Malerei des 19. Jahrhunderts für die Positur des Modells als Übergang von einer Bewegung zur nächsten verstanden und eingesetzt. Um die Körperlichkeit des Menschen dabei hervorzuheben wurden die Modelle dabei nackt gemalt. Die Gestaltung fotografischer Akte ist, wie die von Porträts, hohe Schule der Fotografie. Neben technischen Fertigkeiten und einem gekonnten Umgang mit dem Licht als Gestaltungsmittel verlangt sie vom Schaffenden auch die Fähigkeit der Kommunikation und das Vermögen, eine positive Beziehung zu seinem Modell aufzubauen. [http://de.wikipedia.org/wiki/Akt]
Anders als bei allen anderen Sparten der Fotografie finden sich die Motive für Aktfotos nicht zufällig, weil wir uns normalerweise angezogen in der Öffentlichkeit bewegen. Und dort wo das nicht so ist, beispielsweise am FKK-Strand, wird man wohl nicht auf die Idee kommen zu fotografieren. Aktfotos entstehen durch die Inszenierung einer Situation mit nackten oder spärlich bekleideten Menschen sei es im Studio, Outdoor oder on location. Mehr als bei den meisten Arten der Fotografie ist bei Aktfotos das Spiel mit Licht und Schatten ausschlaggebend für die Wirkung des Fotos – Malen mit Licht –.
Aktfotos sind eines der schönsten Geschenke, die man (oder Frau) einem geliebten Menschen machen kann. Es geht kaum persönlicher. Falls Sie der Meinung sind, dass Sie zu spät auf diese Idee gekommen sind, lassen Sie sich überraschen, was mit der geschickten Verteilung von Licht und Schatten und mit der digitalen Bildbearbeitung möglich ist. Glauben Sie nicht den optimierten Erscheinungen auf den Titelbildern von Illustrierten.
Nähere Informationen zu Fotoshooting mit Matthias Martinsohn:
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